
Die Geschichte des HS-CorralJürgen Hagmann (rechts) und Sabine Burger (siehe Team) gehören zu den ersten und größten Criollo-Züchtern in ganz Deutschland. Sie gehören zu den Begründern des „Freundeskreis Criollo“ und des „Criollo Reit- und Zuchtverein Deutschland e. V. (CRZVD)“. Seit 1990 haben sie sich der Zucht reinrassiger Criollos, "Criollos Definitivos" verschrieben, deren Herkunftsland Südamerika ist. Der rein gezogene Criollo, der Criollo Definitivo, muss mindestens vier Generationen Reinzucht aufweisen, um ins Zuchtbuch aufgenommen zu werden. Der Criollo-Definitivo zählt zu den härtesten, robustesten und genügsamsten Pferderassen der Welt, siehe Rasseportrait. Als
Anfang der 80er Jahre viele Mestizen und südamerikanische Ranchpferde
unter dem Begriff "Criollo" nach Deutschland kamen setzten sich
Hagmann/Burger zusammen mit anderen Züchtern, darunter auch Uwe Peters
(ehemals: Los Criollos
Argentinos, Neckarbischhofsheim), einer der erfahrensten
Criollo-Importeure Deutschlands sowie ein langjähriger Freund der
Familie Hagmann/Burger, für die reinrassige Zucht der Criollos in
Deutschland ein. In enger Zusammenarbeit mit diesen Züchtern wählten
Hagmann/Burger für ihr Gestüt Zuchtpferde aus, die nicht nur dem
strengen Reglement des Rassetypus entsprachen, sondern auch durch
Rittigkeit, Leistungsfähigkeit und Durchlässigkeit absolut für die
Zucht überzeugten. Diese reingezüchteten Pferde waren anfänglich nur
schwer zu bekommen. Durch Reisen nach Südamerika gelang es
Hagmann/Burger dann, hier in Deutschland eine reinrassige Criollo-Zucht
aufzubauen. Die Linien der Pferde des HS-Corral führen zurück auf die
berühmtesten Blutlinien Südamerikas. Darunter, um nur zwei zu nennen,
"La Invernada" und "El Cardal". Aus Anpaarungen mit dem prächtigen Rapp-Deckhengst
"Negro Nostalgioso", gehen
immer wieder Prämienfohlen mit oberster Bewertung hervor. Negro
Nostalgioso wurde 2001 in München-Riem gekört. Er ist
Leistungsprüfungs- und Körsieger. Negro Nostalgioso (rechts unten)
deckt im Natursprung. | ![]() |
